Johann von Schwarzenberg grüßt auf dem Weg zur Kastelburg
WALDKIRCH (wß). Nun ist er zurück auf der Kastelburg, jener Johann von Schwarzenberg aus dem Geschlecht derer von Eschenbach-Schnabelburg-Schwarzenberg, die im frühen 13. Jahrhundert die Kastelburg als Zeichen ihrer Macht und Herrschaft gebaut hat. Gleichzeitig war sie Teil des Planes, eine neue Stadt zu gründen, die von der Burg geschützt werden sollte. Als schöne Holzfigur, von Matthias Ambs geschnitzt und prächtig bemalt, mit dem großen Helm von Ignaz Eberenz geschmückt, hat er seit Kurzem seinen Ehrenplatz in der Nähe des Pavillons auf dem Weg zur Burg gefunden. Der Fanfarenzug der Schwarzenberger Herolde, der auf seinem Gewand dasselbe Wappen wie der Schwarzenberger trägt, hat die Patenschaft übernommen und wird ihn, wie Stefan Mack, der Vorsitzende bei der musikalischen Begrüßung betonte, auch weiter auf seinem Lebensweg begleiten und für ihn sorgen.
Fachkundig wie immer hatte Thomas Kern, der Hüter des hohen "Statussymbols" , vom Alter der Burg berichtet, aber auch von Macht und Politik, von wirtschaftlichen Interessen. Großer Dank gebührt Ursula Querfurth, nicht nur Secretaria sondern Initiantin dieses schönen Ritterwegs.
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|  (FOTO: WEIß) - Johann von Schwarzenberg grüßt auf dem Weg zur Kastelburg |