Tag des offenen Denkmals auf der Kastelburg
Waldkirch (hbl). Die 1250 bis 1260 erbaute Kastelburg war am Tag des
offenen Denkmals wahrlich ein Ort des Genusses. Vieles gab es auf dem Waldkircher Wahrzeichen zu bewundern, zu bestaunen und sehen und viele nutzten die Gunst des Denkmalstags, die Burg einmal aus einer anderen Perspektive zu besichtigen.
Bei strahlend blauem Himmel fühlten sich die Besucher sichtlich wohl und genossen zudem den Blick auf Waldkirch. Für die leiblichen Genüsse sorgten die Burghexen, beispielsweise mit ihren Ritterspießen, und die Tag des offenen Denkmals auf der Kastelburg Kandelmusikanten boten die erfrischende musikalische Abwechslung. Zuvor galt es, den Anstieg zu Fuß zu bewältigen, zweimal bot Ursula Querfurth gar über den Ritterweg eine geführte Wanderung an. Gerne wurde das Angebot der Busfahrten wahrgenommen. Denn dadurch konnte doch manche wieder einmal auf die Kastelburg, die es sonst nicht möglich machen können. Oben angekommen boten Mitglieder
der Aktion Kastelburg in Not Führungen zu ihren Sanierungsarbeiten an, im Funktionsgebäudewurden Filme über die Arbeiten der Gruppen und von Schülern ein Projekt über Martin Malterer gezeigt. Mit Interesse wurden die historischen Fechtvorführungen angeschaut und die Präsentationen des „Städtischen Aufgebotes
1476“ mit ihren Rüstungen, Kanonen und Stangenbüchsen. Über die
Kastelburg als solches und die Stadtgeschichtereihe „Geschichtlicher
Herbst“ informierte Thomas Kern und über ihre Arbeiten berichtete die
Arbeitsgruppe in ihrem Maltererzelt.
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